AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB) gelten für alle Verträge, die ein Kunde / eine Kundin (im folgenden Kund*in) – Verbraucher oder Unternehmer – mit dem Pilates Zentrum Starnberg (im folgenden Anbieter) zu dem unter 2. bezeichneten Vertragsgegenstand abschließt. Mit Auftragserteilung erkennt der/die Kund*in diese AGB ausdrücklich an. Im Vertragsverhältnis zum/zur Kund*in gelten ausschließlich die AGB des Anbieters. 

2. Vertragsgegenstand

Vertragsgegenstand sind Kurse, Lehrgänge, Workshops, Seminare und sonstige Dienstleistungen des Anbieters, mit denen er Pilates-Unterricht erteilt. Der Anbieter schuldet die Erteilung von Unterricht, nicht das Erreichen eines körperlichen Erfolges. 
Der Pilates-Unterricht wird nach den Möglichkeiten des Anbieters im Rahmen von Einzelstunden oder Gruppenstunden sowohl im Studio, als Live-Stream oder auch online angeboten. 
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist im Hinblick auf die Qualität der Kurse begrenzt. 
Die angebotenen Leistungen sind keine medizinischen Leistungen, insbesondere kein medizinisches Therapie- oder Heilungsprogramm und ersetzen keine medizinische Diagnose, Beratung oder Behandlung durch einen Arzt. 
Die Ausführung der Übungen erfolgt – auch hinsichtlich der Intensität – nach dem eigenen Ermessen des / der Kund*in.
Die Einzelheiten, insbesondere die wesentlichen Merkmale der Kurse und Dienstleistungen finden sich in der jeweiligen Leistungsbeschreibung und den ergänzenden Angaben auf der Internetseite des Anbieters. 

3. Persönliche Voraussetzungen für die Teilnahme und Informationspflichten
Der / Die Kund*in erklärt mit der Anmeldung verbindlich, dass er/sie  physisch gesund ist und insbesondere nicht an einer ansteckenden Krankheit leidet. 
Vorerkrankungen, chronische und akute Erkrankungen, die den / die Kund*in bei der Ausübung der Pilates Übungen beeinträchtigen könnten oder auf die sich die Pilates Übungen negativ auswirken könnten, sind dem Anbieter vor Kursbeginn mitzuteilen. Akute Erkrankungen, die bei Teilnahme des / der Kund*in am Pilates-Unterricht seine eigene Gesundheit oder die Gesundheit der anderen Kursteilnehmer gefährden, sind dem Anbieter vor jedem einzelnen Training mitzuteilen. 
Über eine Schwangerschaft ist der Anbieter unverzüglich vor Kursteilnahme zu informieren. 
Die Teilnahme am Pilates Unterricht ist bei einer ansteckenden Erkrankung des / der Kund*in untersagt. 
Der Anbieter behält sich bei einer gesundheitlichen Beeinträchtigung des / der Kund*in vor, den Vertragsabschluss von einer ärztlichen Bescheinigung abhängig zu machen, in der die Unbedenklichkeit der Teilnahme des / der Kund*in am Pilates Unterricht für die Gesundheit des / der Kund*in attestiert wird.
Der Anbieter behält sich bei akuten Erkrankungen des / der Kund*in vor, die Teilnahme des / der Kund*in an einzelnen Trainingseinheiten von einem ärztlichen Attest des /der Kund*in abhängig zu machen, in dem die Unbedenklichkeit der Teilnahme des / der Kund*in am Pilates Unterricht bescheinigt wird. 
Allen Teilnehmern wird empfohlen vor der Teilnahme an Trainingseinheiten ärztliche Beratung dazu in Anspruch zu nehmen, ob gegen die Teilnahme am Pilates Unterricht gesundheitliche Bedenken bestehen.

4. Vertragsabschluss
(1) Anmeldung
Der / Die Kund*in macht dem Anbieter schriftlich oder per E-Mail das verbindliche Angebot zum Vertragsabschluss. Der Anbieter bestätigt die Annahme des Angebots des / der Kund*in schriftlich oder per E-Mail. 
Minderjährige müssen dem Anbieter vor Vertragsabschluss eine schriftliche Einwilligung ihres gesetzlichen Vertreters vorlegen oder den Vertrag durch ihren gesetzlichen Vertreter abschließen.
Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Kann eine Anmeldung nicht berücksichtigt werden, teilt der Anbieter das dem / der Kund*in unverzüglich mit. 
Wird die vom Anbieter vorgegebene Mindestanzahl der Teilnehmer / innen nicht erreicht, behält sich der Anbieter vor, den Kurs abzusagen. 

(2) Gebühren
Die monatlichen Teilnahmegebühren für Gruppenkurse sind jeweils im Voraus zum Ersten eines Monats fällig. Sie sind zum Fälligkeitsdatum auf das Konto des Anbieters zu überweisen. 
Die Teilnahmegebühren für Einzelstunden sind 10 Tage  nach Erhalt der  Rechnung fällig und bis zum Fälligkeitstag auf das Konto des Anbieters zu überweisen. 
Kosten die aufgrund von Zahlungsverzug entstehen, sind von dem / der Kund*in zu tragen. 
Die Kursgebühren ergeben sich aus der Preisliste des Anbieters, die über die Homepage des Anbieters http://www.pilateszentrum-starnberg.com oder vor Ort im Pilates Zentrum verfügbar ist. 

(3) Unterrichtseinheit
Eine Unterrichtseinheit beträgt 55 Minuten

4) Vertragslaufzeit
Die Laufzeit des Vertrages oder die Erteilung einer bestimmten Anzahl von Unterrichtseinheiten kann individuell vereinbart werden. Wird keine Vereinbarung getroffen, so ist der Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Pflichten des / der Kund*in bei Teilnahme am Pilates Unterricht
(1) Ausführung der Übungen
Die Ausführung der einzelnen Pilates-Übungen ist für den / die Kund*in nicht verpflichtend und erfolgt nach eigenem Ermessen des / der Kund*in unter Berücksichtigung seiner individuellen gesundheitlichen Möglichkeiten. Führt der / die Kund*in eine Übung aus, hat er / sie die fachlichen Anweisungen des Anbieters einzuhalten. Befolgt er diese Anweisungen nicht (indem er beispielsweise ein Gerät unsachgemäß bedient), geschieht dies auf eigene Verantwortung des / der Kund*in. 

(2) Eigentum des Kunden / Wertgegenstände
Der / Die Kund*in verpflichtet sich, zum Unterricht mitgebrachtes Eigentum während des Unterrichts sicher zu verwahren und auf mitgebrachte Wertgegenstände besonders zu achten.

Kündigung
Verträge mit unbestimmter Laufzeit können spätestens zum 3. Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats ordentlich gekündigt werden. 
Alle Verträge können aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden. 
Die Kündigung eines Vertrages hat schriftlich oder per E-Mail zu erfolgen. Im Fall einer Kündigung durch den / die Kund*in wird der Anbieter den Erhalt der Kündigung schriftlich oder per E-Mail bestätigen. 

Verhinderung von Terminen
Der / Die Kund*in trägt das Risiko für die Verhinderung der Teilnahme an Kursterminen aus Gründen, die aus seiner Risikosphäre stammen (z.B. Krankheit, Umzug), selbst. Ansprüche gegen den Anbieter, etwa auf Teilnahme an einem Ersatzkurstermin, Gutschrift oder Erstattung der Teilnahmegebühren, bestehen nicht.
Einzelstunden sind spätestens 48 Stunden vor Kursbeginn vom Teilnehmer schriftlich, per E-Mail, SMS oder What’s App abzusagen. Wird die Frist versäumt, ist der volle Betrag für die vereinbarte Einzelstunde zu bezahlen.
Der Anbieter behält sich vor, Kurstermine aus dringenden Gründen, die aus seiner Risikosphäre stammen (z.B. Erkrankung, Unfall) abzusagen. Der Anbieter wird bei einem von ihm zu vertretenden Leistungshindernis nach seinen Möglichkeiten Ersatztermine anbieten. 
Im Fall von höherer Gewalt (z.B. Pandemie, behördliche Untersagung des Betriebs des Pilates Zentrums Starnberg aufgrund einer Pandemie) besteht kein Anspruch auf Durchführung von Kursterminen oder auf Schadensersatz gegen den Anbieter.

Haftung für Schäden 
Der Anbieter haftet für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder Gesundheit die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung seines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des Anbieters beruhen. 
Der Anbieter, sein gesetzlicher Vertreter und sein Erfüllungsgehilfe haften in gleicher Weise für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Abbedingung oder Beschränkung die Erreichung des Vertragszwecks gefährden (Kardinalpflichten). 
Für sonstige Schäden haftet der Anbieter, wenn sie auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung seines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des Anbieters beruhen. 
Weitergehende Schadensersatzansprüche des / der Kund*in gegen den Anbieter bestehen nicht. 

Schlussbestimmungen
Sind Allgemeine Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise nicht Vertragsbestandteil geworden oder unwirksam, so bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Soweit die Bestimmungen nicht Vertragsbestandteil geworden oder unwirksam sind, richtet sich der Inhalt des Vertrages nach den gesetzlichen Vorschriften. Der Vertrag ist unwirksam, wenn das Festhalten an ihm auch unter Berücksichtigung der Änderung nach den gesetzlichen Bestimmungen eine unzumutbare Härte für eine Vertragspartei darstellen würde. 

Juli 2020